<<blättern<< || Sie sind gerade hier:Start > News > News des TSV Weyhe-Lahausen v. 1949 e.V. || >>blättern>> Termine heute: keine  
 
Anmeldung

Benutzername:

Passwort:



Haben Sie Ihre persönlichen Daten vergessen?
Besucher heute: 30
Besucher gesamt: 275918
Besucher max: 586
Seitenbesuche: 1264 [Heute: 1]
Online: 7 Besucher
Fragezeichendiese Seite gefällt ihnen, oder sie haben etwas Interessantes entdeckt, dann empfehlen sie uns doch
>>> weiter >>>
Partner der

Weser Kurier im Gespräch mit Jörg Amrhein

Fußball
Posted by Sven R. (sven rödenbeck) on 27.03.2009
News >> Fußball

Quelle Weser Kurier:

Viel einstudiert, zu wenig passiert
Fußball-Kreisligist TSV Weyhe-Lahausen beklagt eine auffällig hohe Fehlerquote bei Standardsituationen
Von Jens Hoffmann

Weyhe-Lahausen. Manchmal kann es Jörg Amrhein selbst kaum glauben. Zum Beispiel dann, wenn er die Abwehrarbeit bei Standardsituationen noch und nöcher einstudiert, alle möglichen Varianten probt, um im Spiel dann doch exakt jene Fehler zu beobachten, denen unter der Woche so akribisch entgegengearbeitet wurde. "Das ist dann jedes Mal eine große Enttäuschung für mich", bekennt der Trainer des Fußball-Kreisligisten TSV Weyhe-Lahausen, dem aktuellen Tabellenvorletzten.

Jörg Amrhein ist im Saisonverlauf des Öfteren enttäuscht worden - nicht nur bei ruhenden Bällen des Gegners. "Ich sehe einfach eine Angst bei meinen Leuten", sagt er, der schon in Bremens höchster Spielklasse, der damaligen Verbandsliga gearbeitet hat. Jetzt, einige Klassen tiefer, wird er mit Problemen konfrontiert, der er bis dato noch nicht kennengelernt hatte.

Rein spielerisch nicht schlecht

"Einige unserer jungen Akteure überwinden ihren inneren Schweinehund einfach nicht", hat der Coach festgestellt, der grundsätzlich einfordert, dass man auch mal über den Punkt hinausgehen müsse, an dem es anfängt weh zu tun. Dieser Punkt wird offensichtlich von zu wenigen Lahausern überwunden. "Das haben diese Jungs offensichtlich nie wirklich gelernt", rätselt Amrhein über die wahren Motive. Jedenfalls bereite dieser Verzicht auf den allerletzten Tick Entschlossenheit im Abstiegskampf gewaltige Schwierigkeit, was umso ärgerlich erscheint, "weil wir rein spielerisch bestimmt nicht schlecht sind", so Amrheins Einschätzung. Jedenfalls nicht schlechter, als ein ein Gros der Konkurrenz. Wären da nicht diese zum Teil fatalen Aussetzer, die den TSV zur Schießbude der Kreisliga Diepholz degradierten. 76 Gegentreffer sind absoluter Liga-Topwert - in negativer Hinsicht.

Trotzdem sieht Jörg Amrhein eine Entwicklung - eine positive. "Fußballerisch haben wir uns verbessert", betont er und fügt hinzu: "Wir schlagen nicht nur lange Bälle nach vorne, wo zwei Stürmer darauf warten." Der Aufbau sei durchdachter, variabler. Und mitunter auch erfolgreich: So wie kürzlich beim rasanten 5:4 gegen den TSV Neubruchhausen. Doch auch solche Partien können die Defensivaussetzer nicht übertünchen. Die fangen schon im Tor an. Weil Stammkeeper Michael Seegers mit Leistenproblemen ausfällt, muss Amrhein improvisieren. Die angestammte Nummer zwei Tobias Wetjen reiht munter passable Reflexe an unerklärliche Patzer. Zuletzt hütete Routinier Jörg Behrens von der zweiten Mannschaft den Kasten, erledigte diesen Job auch zufriedenstellend, stellt aber keine Dauerlösung dar. "Das passt zeitlich einfach nicht", sagt Jörg Amrhein, der Behrens eine Doppelbelastung nicht zumuten möchte. So betraute der Coach sogar schon Feldspieler Kai Ruhe mit der Nummer eins. Was derweil alle

Kandidaten eint: Sie sind mehr oder weniger Notlösungen.

Davon kann bei Sebastian Schmidt keine Rede sein. Der zentrale Mittelfeldspieler kam zur Rückrunde vom Nachbarn SC Weyhe und entpuppte sich als sofortige Verstärkung. "Ich kenne ihn schon aus alten Seckenhauser Zeiten", erzählt Jörg Amrhein, der Sebastian Schmidt am liebsten schon im Sommer zum TSV gelotst hätte. Damals entschied der sich für das sportliche lukrativere Angebot aus Weyhe. Als es dort nicht wie erwünscht zündete, war der Weg nach Lahausen frei. Nur: Ein starker Neuzugang ändert nichts an der Gesamtsituation. Die ist nach wie vor heikel. "Jetzt kommen die Gegner von oben", weiß Amrhein, "außerdem haben wir schon zwei Spiele mehr ausgetragen als die direkten Konkurrenten." Ergo werde es ganz schwer, die Kreisliga zu halten. Auch, weil der Trainer bei einigen Aktiven dieses gewisse Wir-Gefühl vermisst.

"Die Leute wissen manchmal gar nicht, welches Trikot sie eigentlich überstreifen." Nämlich das eines Vereins mit einem guten Namen und prima Strukturen. "Ich werde mein letztes Hemd für diesen Klub geben", verspricht Amrhein, der einst selber für den TSV Weyhe-Lahausen aktiv war.

Wie lange er das zu gedenken tue? "Da muss ich meine persönliche Situation überdenken. Ich habe jetzt eine neue, zeitintensive Arbeitsstelle angetreten und bin zum dritten Mal Vater geworden." Familie und Beruf genießen natürlich Priorität. Aber auf dem Fußballplatz, da zähle nur der TSV Weyhe-Lahausen.

Ob das für die Spieler genauso gelte? "Ich denke, die wenigsten wollen sich die Kreisliga A antun", vermutet Amrhein. Nur: "Die spielen eher mit der Option, sich einen anderen Verein zu suchen", als alles, wirklich alles für den Ligaverbleib zu versuchen.

Den finalen Teil dieses Satzes lässt der TSV-Trainer unausgesprochen, deutet ihn aber mit dem Zusatz: "Das ist garantiert der falsche Ansatz" an. Womit wir wieder bei dem leidigen inneren Schweinehund angelangt wären . . .

 

Last changed: 27.03.2009 at 09:50:57

zurück

Kommentare

? Von Unbekannt am 27.03.2009 um 12:50:29
...zum Beispiel dann, wenn er die Abwehrarbeit bei Standardsituationen noch und nöcher einstudiert, alle möglichen Varianten probt...

mh, weiß ich jetzt nicht :D

Kommentar hinzufügen


Info
 
neuste Termine
keine
 
Termine bis zum
29.05.2012
Werder Fußball-Camp ontour
  vom 26.05.2012 bis 28.05.2012
 

Unsere Kursangebote
aktuell

z.Z. beginnen keine neuen Kurse, beachten sie aber unser laufendes Kursangebot!
 
 
Top! Top!