Quelle Weser Kurier:
"Meine Jungs sind Fußballnarren", erzählte Veronika Pabst, die als Mutter die Fuball-D-Jugend des TSV betreut. Die durch die Sommerferien bedingte fußballfreie Zeit habe sie für die Kinder durch das Tischkicker-Turnier ausgleichen wollen. "Ich finde die Ferienkiste gut und wollte mich mit einer Aktion beteiligen", nannte Pabst einen weiteren Grund für ihr Engagement. Vom Aufbau her ähnelte das Turnier im Prinzip dem der Europameisterschaft, die Deutschland im Juni in Atem gehalten hat. Es gab zwei Vorrundengruppen mit jeweils vier Duo-Kickern, die in der ersten Runde gegeneinander spielten. Von der zweiten und dritten Runde blieben dann nur noch zwei Teams übrig, die im Finale gegeneinander antraten. Und ein Spiel um Platz drei wurde natürlich auch bestritten. Die zehnjährige Madlen aus Kirchweyhe war eins von drei Mädchen, die bei dem Turnier mitspielten. Sie war gut auf das Wettkickern vorbereitet - sie hat zu Hause selbst eins der Tischfußballspiele. Weil ihr das Kickern sehr viel Spaß mache, habe sie sich für das Turnier angemeldet, erzählte sie. Benedikt (9) und Lennard (10) aus Kirchweyhe haben früher in einer Mannschaft Fußball gespielt. "Fußball ist mein Hobby, deswegen mache ich alles, was mit Fußball zu tun hat", erklärte Benedikt sein Interesse an der Ferienkisten-Aktion. Lennard ging es ähnlich: "Als ich das Ferienkisten-Heft bekommen habe, hab’ ich es gleich nach Fußballsachen durchgeguckt." Bei seiner Großtante spielt er oft Tischkicker gegen seine Mutter. Ist das Kickern eigentlich schwer? "Nein", meinte Benedikt. Alleine sei es schon schwer, wendete Lennard ein - aber zu zweit nicht, denn dann "übernimmt einer die Verteidigung und der andere Sturm und Mittelfeld". Einen großen Unterschied zur Europameisterschaft gab es dann allerdings doch: Durchweg alle Teilnehmer bekamen nach dem Turnier eine Urkunde und eine Medaille. Last changed: 06.08.2008 at 23:00:00 zurückKommentareKommentar hinzufügen |

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