Quelle Weser Kurier:
Schon während der vergangenen Saison eingeführt, aber nun auch schriftlich fixiert: die Vorschrift zur farbigen Einheitlichkeit der Stutzen mit eventuellen Haltern und Tapes - und falls nicht, sollten die Bandagen nicht dicker als zwei Zentimeter sein. Das daraus resultierende Raunen im Saal kommentiere Henze vielsagend: "Ich würde es nicht als Verfehlung bemängeln, wenn jemand nicht mit dem Maßband nachgeprüft hat . . . " Ebenfalls erstmals im Regelheft steht der Passus, dass ein Abwehrspieler durch unangemeldetes Verlassen des Feldes keinen Gegner ins Abseits stellen kann. "Wer hinter das Tor oder die Seitenlinie geht, ohne vom Schiedsrichter die Erlaubnis zu haben, wird so behandelt, als ob er noch auf der Linie und damit innerhalb des Felds steht", erinnerte Henze. Das träfe sogar auf verletzte Spieler zu, die sich am Rand behandeln ließen. Drittens gilt nun auch offiziell, dass der Referee ein Spiel abbrechen muss, oder erst gar nicht anpfeifen darf, wenn etwa bei Nebel keine Sicht von Tor zu Tor möglich ist. Zur Ausschreibung auf Kreisebene räumte Henze mit dem Gerücht auf, dass in Freundschaftsspielen maximal fünf Auswechslungen möglich seien. Diese Zahl bleibt unbegrenzt. Zudem erinnerte er mit Blick auf die Testspiele daran, dass solche Partien angemeldet sein müssen. "Wenn der Verein dafür einen Schiedsrichter anfordert, gilt das aber schon als korrekt." Der Spielausschuss-Vorsitzende Michael Steen berichtete von einer Neuerung beim Ausfüllen der Spielberichtsbögen: Demnach dürfen sie bei Begegnungen der Kreisliga, 1. Kreisklasse und 2. Kreisklasse vor Anpfiff nur elf Spieler pro Team aufweisen, in den tieferen Klassen können die Verantwortlichen bereits die anderen Akteure vermerken. Henze appellierte an seine Kollegen, keine unsauberen Formulare zuzulassen: "Wenn schon eine Aufstellung von vornherein mit fünf Streichungen abgegeben wird, oder die Schrift kaum zu entziffern ist, lassen wir sie noch einmal schreiben." Vorgedruckte und im Bericht aufgeklebte Kader duldet der NFV-Kreis weiterhin. In dieser Saison gibt es drei 7er-Altliga-Staffeln - Nord, Mitte und West. Zudem tragen diese Mannschaften erstmals einen Kreispokalwettbewerb aus. Ebenso routiniert wie diese Kicker stehen drei Schiris auf dem Feld, die der Kreisvorsitzende Dieter Plaggemeyer ehrte: Für 15 Jahre aktive Schiedsrichterarbeit überreichte er Thomas Stoffels (SV Heiligenfelde) die NFV-Verbandsnadel. Die silberne Ehrennadel des NFV erhielt Reinhard Schäfer vom TuS Varrel für mehr als 25 Jahre an der Pfeife. Und sogar mehr als vier Jahrzehnte steht Reinhard Meyer vom TSV Weyhe-Lahausen auf dem Platz. Dafür verlieh ihm Plaggemeyer die goldene NFV-Ehrennadel.
Last changed: 30.07.2009 at 09:23:53 zurückKommentareKommentar hinzufügen |
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