Quelle Weser:
"Wir standen heute total neben uns und sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe reingekommen", fand Amrhein deutliche Worte nach der derben Pleite. Bereits nach elf Minuten gerieten die Gäste ins Hintertreffen. Einen Eckball verlängerte Martin Wolter auf den am zweiten Pfosten lauernden Daniel Gösele, der sich per Kopfball nicht zweimal bitten ließ. Eine Vorlage von Lars Mesloh beförderte anschließend Timur Achmedow zum Pausenstand in den Lahauser Kasten (31.). Die Möglichkeit zum Anschluss verpassten die Gäste einige Minuten später, als ein Zuspiel von Marcel Wittrock zurückgepfiffen wurde. "Meiner Meinung nach eine klare Fehlentscheidung", kritisierte Amrhein den Pfiff des Referees. Kurz nach dem Seitenwechsel dann der endgültige Knockout für die Lahauser. Direk Karaca brachte Achmedow zu Fall, und Routinier Torsten Kautz ließ sich die Chance vom Elfmeterpunkt nicht entgehen (48.). Kautz war es auch, der nach einem Konter für den Sulinger Treffer Nummer vier verantwortlich zeichnete (79.). "Die junge Sulinger Mannschaft hat die Zeichen der Zeit rechtzeitig erkannt. Deren Angreifer Torsten Kautz und Timur Achmedow haben wir nie in den Griff bekommen", schilderte Amrhein die Gründe für das Debakel. TSV Weyhe-Lahausen: Seegers - Paix, Sieling, Wetjen (35. Ruhe), Klatte, Sürstedt, Hossein, Wittrock, Rösner, El Chehab (46. Karaca), Böttcher (60. Wagner).
Noch überraschender: Die SCT-Reserve siegte vollkommen verdient. Kai Röselers früher Führungstreffer (2.) spielte den Gastgebern dabei in die Karten. Die Twistringer zogen sich zurück, standen kompakt und ließen nicht viele Neubruchhauser Chancen zu. Dennis Lange und Nico Timme testeten SC-Keeper Steffen Röss vor dem Wechsel - das war’s schon. Auch Twistringer Möglichkeiten blieben Mangelware: Nur Röseler wurde erneut gefährlich. Gerade zehn Minuten waren nach dem Pausentee gespielt, da führte Nils Warnke einen Freistoß gedankenschnell aus, und Thomas Schmahl besorgte mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck das Twistringer 2:0. Der TSV antwortete mit wütenden Angriffen, und im Gegensatz zur ersten Hälfte blieb es diesmal nicht bei brotloser Kunst. Die große Zeit von Steffen Röss brach jetzt an. Der SC-Schlussmann avancierte zum besten Mann auf dem Feld, parierte glänzend gegen Oliver Klußmann (80.) und Dennis Lange (83.). Die Twistringer schafften es immer weniger, für Entlastung zu sorgen - erst recht nach Christian Noltes Anschlusstreffer (87.). Die Heimelf bettelte förmlich um den Ausgleich, aber der TSV tat ihr den "Gefallen" nicht . . . SC Twistringen II: Röss - Neelsen, Blömer (35. Müller), Kuhangel, Krowiorsch, Warnke, Röseler, Schröder, Schmahl (68. Wilkens), Mustafa, Funke (85. Kledtke). TSV Neubruchhausen: Buddenbaum - Aselmann, Hattesohl, T. Timme, N. Timme, O. Klußmann, Meyer, Lange, Barth (46. Hakkel), A. Klußmann (68. Nolte), Gießel.
Der erste Treffer ließ nicht lange auf sich warten. Bereits nach sieben Minuten traf Vilsen Stürmer Tobias Witte nach einem perfekten Zuspiel von Matthias Hansack aus der Drehung ins Schwarze. Alles lief nach Plan für den Tabellenzweiten, der in der Folgezeit das Derbygeschehen dominierte. Einen Freistoß von Mittelfeldakteur Heinrich Büntemeyer, der noch abgefälscht wurde, meisterte Schwarmes Keeper Tim Bösche zunächst noch (16.). 14 Minuten später war es jedoch um die Schwarmer Abwehrreihe geschehen. Wieder legte sich Büntemeyer das Leder zum Freistoß zurecht und nahm dieses Mal richtig Maß. Unhaltbar für Bösche schlug der Ball im linken Eck ein. Fast hätten die Gäste vor dem Seitenwechsel noch Tor Nummer drei schlucken müssen. Den Kopfball von Björn Wellmer nach Büntemeyer-Freistoß brachte Bösche jedoch mit großer Mühe unter Kontrolle (45.). In Anbetracht der Vilser Überlegenheit in den ersten 45 Minuten ließen diese die Zügel nach dem Wiederanpfiff merklich schleifen. Allerdings konnten die Schwarmer daraus zunächst kein Kapital schlagen. Zu einfallslos waren die Angriffsaktionen der zuletzt arg gebeutelten Gäste. Bis zur 70. Minute: Hendrik Meyer hatte mit seinem Freistoß zunächst kein Glück und zielte daneben. Eine Minute später hatte der Schwarmer Anhang dann aber Grund zu jubeln. Fabian Wolters markierte den Anschlusstreffer und ließ seine Farben zumindest kurze Zeit hoffen. Die Gastgeber besannen sich dann wieder auf ihr Können und heizten dem Nachbarn ordentlich ein. Christian Mewes (77.), Büntemeyer (80.) und Witte (81.) scheiterten noch. Nach einem Querpass von Mewes traf Matthias Hansack zum erlösenden 3:1 (88.). Ein Kopfball von Witte landete am Querbalken (90.), ehe der eingewechselte Souleiman Michou den Sack endgültig zumachte (90. + 1). "Es war eines unserer schlechteren Spiele. Aber auch diese muss man erst einmal gewinnen", fasste Vilsens Coach Willi Feldhaus das Erlebte zusammen.
"Wetschen hat ein gutes und erfahrenes Team, war keine Übermannschaft, hat aber verdient gewonnen", meinte Sudweyhes Trainer Jürgen Maltzahn. Ähnlich sahen es die Wetscher. "Das war eine klare Sache für uns", kommentierte Wetschens Co-Trainer Torsten Preuß, der mit der Leistung seiner Elf allerdings nur mäßig zufrieden war. Die Sudweyher hatten angesichts der Stärke des Gegners auf eine defensive Variante gesetzt. Und die ging abgesehen vom Gegentor durch Top-Scorer Giovanni Esposito (29.) auf. Eine Chance, ein Tor, kommentierte Maltzahn. Spielentscheidend war seiner Meinung nach der zweifelhafte Elfmeter, den Taskin Türker zum 2:0 verwandelte (50.). Danach war das Spiel praktisch schon entschieden. Zwar verkürzten die Sudweyher nach Toni Truccos 3:0 (59.) durch Nico Riekers (61.). "Doch wir haben nachgelegt", so Preuß, dem das vergleichsweise muntere Mitspielen der Sudweyher entgegenkam. Esposito per Strafstoß (70.) und Oliver Zboron mit Fernschuss (74.) schraubten das Ergebnis auf 5:1. Erneut Esposito für die Gastgeber (82.) sowie Sven Müller (78. Foulelfmeter) und Bastian Erlebach (88.) für die Sudweyher sorgten für ein munteres Offensivspektakel. "Wetschen hat das Spiel bestimmt, aber wir haben uns nie aufgegeben. Das Ergebnis ist ein, zwei Tore zu hoch ausgefallen", befand Maltzahn, der - als Beweis seiner Einschätzung - weitere Chancen durch Steffen Bohl und Sven Müller erwähnte. TuS Sudweyhe: Meyer - Kastens, Bäker, Janßen, Thorsten Weger, Malte Erlebach (70. Otto), Müller, Dzuber, Speer (33. Riekers), Bohl (55. Pachali), Bastian Erlebach.
"Zunächst ging’s ja noch", bestätigte er auf nochmalige Nachfrage reichlich angesäuert, "aber in der zweiten Halbzeit klappte gar nichts mehr". Mehr sagte der Coach denn tatsächlich nicht mehr und verwies stattdessen auf Kapitän Eric Stöver. Der gab Auskunft und beurteilte die Partie ein wenig differenzierter. Demnach entsprang das 0:1 einem Freistoß von Marcus Bollhorst und das 0:2 einem 35-Meter-Hammer von Marco Sommerfeld, der dank Windunterstützung sein Ziel fand. "Ein grandioses Tor", lobte Mörsen-Trainer Andreas Schultalbers, aber eben auch ein glückliches Tor, wie er freimütig zugab. "Viel mehr Chancen hatte Mörsen auch nicht", resümierte Eric Stöver, der darauf verwies, dass sein Team in der ersten Hälfte mit Gegenwind zu kämpfen hatte. "Dafür haben wir es eigentlich recht gut gemacht." Und im Anschluss? "Hatten wir rund 80 Prozent Ballbesitz", schätzte der SVH-Spielführer. Herausgekommen sei dabei aber viel zu wenig. "Wir haben einfach den Abschluss nicht gefunden", gab Stöver zu. Das gelang erst Florian Jamer (70.), als es schon zu spät war. Zuvor hatte nämlich Marcus Ballhorst per Foulelfmeter alles klar gemacht (60.). Ein besonderes Lob bekam indes einer, der die Tore verhindert: Keeper Daniel Wichmann. "Dafür, dass Daniel auf Grund seines Studiums ein halbes Jahr gar nicht mehr gespielt hatte, hat er seine Sache toll gemacht", lobte Andreas Schultalbers. Heiligenfelde: Gerlach - Honscha, Fleitling (75. Lindhorst), Diers, Volkmann (70. Obst), Jamer, Weseloh, Kucharski, Stöver, R. Rohlfs, Götzinger. Mörsen: Wichmann - F. Sander, Wolter, Beuke, Becker, Bollhorst, M. Sommerfeld, Oszczapinski (58. Erhardt), A. Sommerfeld, Chung (80. F. Sommerfeld), Uludasdemir (70. B. Sommerfeld).
Dabei begann es gar nicht einmal schlecht für den Drittletzten der Liga, der bereits nach drei Minuten mit einem Paukenschlag aufwartete. Allerdings scheiterte Svend Kafemann in der aussichtsreichen Situation am gegnerischen Pfosten. Nach durchaus akzeptablen dreißig Minuten zu Beginn der Partie machte sich das Fehlen von diversen Stammkräften auf Hachetaler Seiten dann doch bemerkbar. "Im Moment haben wir in Sachen Ausfällen wirklich die Seuche an den Hacken", bedauerte FC-Coach Hans Kramme. Aus halblinker Position markierte Wagenfelds Matthis Rennegabe den Führungstreffer (32.). Nachdem die Gäste das Spielgerät im Mittelfeld vertändelt hatten, gelang Rainer Cording noch vor dem Pausenpfiff der zweite Torerfolg (40.). "Im Gegensatz zu unserer Elf wirkten die Wagenfelder einfach eingespielter und fitter. Das machte heute einfach den Unterschied", sah Kramme eine beständige Vorstellung der Platzherren. Der nächste Rückschlag für die Gäste folgte in der 50. Minute. Nach einem Eckball nutzte Christopher Lampe den fälligen Abpraller und traf aus 18 Metern. Wenigstens bewies die Kramme-Elf danach Moral. Mit einem seiner unwiderstehlichen Solos tanzte Hachetals Ausnahmestürmer Sven Kafemann vier Gegenspieler aus und erzielte den Ehrentreffer (85.). "Ich denke, unsere Personalsituation wird sich bald verbessern", hofft Kramme auf die Rückkehr einiger verletzter und gesperrter Spieler. FC AS Hachetal: Fehner - J.D. Kafemann, Knake, Endrikat, Neumann, Grimberg (70. Bachnicke), Eickhoff (46. Jäschke), S. Kafemann, Roughley, Strahmann, Logemann (46. Siebert).
Noch überraschender: Die SCT-Reserve siegte vollkommen verdient. Kai Röselers früher Führungstreffer (2.) spielte den Gastgebern dabei in die Karten. Die Twistringer zogen sich zurück, standen kompakt und ließen nicht viele Neubruchhauser Chancen zu. Dennis Lange und Nico Timme testeten SC-Keeper Steffen Röss vor dem Wechsel - das war’s schon. Auch Twistringer Möglichkeiten blieben Mangelware: Nur Röseler wurde erneut gefährlich. Gerade zehn Minuten waren nach dem Pausentee gespielt, da führte Nils Warnke einen Freistoß gedankenschnell aus, und Thomas Schmahl besorgte mit einem schönen Schlenzer ins lange Eck das Twistringer 2:0. Der TSV antwortete mit wütenden Angriffen, und im Gegensatz zur ersten Hälfte blieb es diesmal nicht bei brotloser Kunst. Die große Zeit von Steffen Röss brach jetzt an. Der SC-Schlussmann avancierte zum besten Mann auf dem Feld, parierte glänzend gegen Oliver Klußmann (80.) und Dennis Lange (83.). Die Twistringer schafften es immer weniger, für Entlastung zu sorgen - erst recht nach Christian Noltes Anschlusstreffer (87.). Die Heimelf bettelte förmlich um den Ausgleich, aber der TSV tat ihr den "Gefallen" nicht . . . SC Twistringen II: Röss - Neelsen, Blömer (35. Müller), Kuhangel, Krowiorsch, Warnke, Röseler, Schröder, Schmahl (68. Wilkens), Mustafa, Funke (85. Kledtke). TSV Neubruchhausen: Buddenbaum - Aselmann, Hattesohl, T. Timme, N. Timme, O. Klußmann, Meyer, Lange, Barth (46. Hakkel), A. Klußmann (68. Nolte), Gießel.
Last changed: 05.10.2008 at 23:00:00 zurückKommentareKommentar hinzufügen |
diese Seite gefällt ihnen, oder sie haben etwas Interessantes entdeckt, dann empfehlen sie uns doch 







