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Presseberichte Kreisliga // 1.Herren verliert 3:0

Fußball
Posted by Sven R. (sven rödenbeck) on 04.05.2009
News >> Fußball

Quelle Weser Kurier:

Lahausen kann für Kreisliga A planen
Von Karsten Bödeker

Weyhe-Lahausen. Das war es wohl für den TSV Weyhe-Lahausen. Der Fußball-Kreisligist verlor beim SV Lessen mit 0:3 (0:1) und kann nun für die neue Saison eine Klasse tiefer in der Kreisliga A planen. Damit ist das Team, das in der vergangenen Spielzeit als Aufsteiger für Furore sorgte, nach knapp zwei Jahren wohl wieder abgestiegen.

Trainer Jörg Amrhein hatte aber schon ein Zeichen gesetzt und seinen Vertrag verlängert. "Ich gehe davon aus, dass der Großteil des Kaders bleibt und wir ab Sommer neu aufbauen können", meinte "Amme".

Vor allem zwei Baustellen hatten sich durch die ganze Saison gezogen. Zum einen war das die Position des Torwarts, auf der die Lahauser vier Keeper einsetzten mussten. Gestern hütete der während der letzten Monate oft ausgefallene Bezirksliga-erfahrene Michael Seegers den Kasten, der an allen Toren schuldlos war.

"Die sind ja immer wieder allein auf ihn zugelaufen", zeigte Amrhein Mitleid mit seiner Nummer eins.

Die andere Baustelle war und ist die Offensive. "Ich habe alle möglichen Kombinationen versucht, aber letztlich haperte es da immer wieder", so Amrhein. In Lessen war Bastian Böttjer einzige Spitze. Doch das System des verstärkten Mittelfeldes zahlte sich nicht aus.

"Wir haben zeitweise ganz gefällig gespielt", lobte Amrhein. Doch spätestens nach dem 0:1 durch Dennis Griffel (45.), war die Partie gelaufen. "Die haben sich dann aufgegeben", beobachtete Lessens Betreuer Andreas Nordloh. Wie schon vor dem ersten patzte Frank Sieling auch vorm zweiten Tor durch Christoph Dahm (55.). Daniel Greulich machte das 3:0 (68.). Bei Lahausen traf Ahmet Hossein nur den Pfosten (59.).

TSV Weyhe-Lahausen: Seegers - Bock, Sieling (60. Rösner), Paix, Hossein, Ruhe, Klatte, Rahier, O. Schmidt (60. Gehling), S. Schmidt - Böttjer (51. Neumann).

 Zwar engagiert, aber zu kompliziert
Fußball-Kreisliga: Sudweyhe vergibt gleich zwei Strafstöße und verliert gegen den Tabellennachbarn Neuenkirchen
Von Karsten Bödeker

Sudweyhe. Eine unerwartete, überflüssige, aber letztlich nicht entscheidende Niederlage kassierte der TuS Sudweyhe in der Fußball-Kreisliga. Trotz klarer Überlegenheit verloren die Gastgeber gegen den TV Neuenkirchen 0:2 (0:0).

Dass die Neuenkirchener als Tabellennachbar nun mit den Sudweyhern gleich gezogen sind und auf Grund eines Nachholspiels noch vorbeiziehen können, war Trainer Jürgen Maltzahn ziemlich egal. "Wir haben es einfach zu kompliziert gemacht", lautete sein Fazit nach diesem Sommerkick im Frühling, der einige Aufreger bot. Bestes Beispiel, dass sich Sudweyhe selbst im Wege stand, war die Tatsache, dass es selbst vom Elfmeterpunkt nicht traf.

Zweimal war Nico Riekers im Strafraum gefoult worden und zweimal zeigte die Unparteiische Svenja Pleuß auf den Punkt. Doch Matthias Kastens scheiterte ebenso am TVN-Keeper (62.) wie Torsten Weger, der es 180 Sekunde später versuchte. Er schoss zwar zunächst ins Tor, doch dieser Versuch musste wiederholt werden. Und Weger traf anschließend nur die Latte.

Was den Sudweyher mit freier Sicht aus elf Metern nicht gelang, schafften die Gäste aus weitaus schwierigerer und vor allem weiterer Distanz. Mittelfeldmann Philipp Jahn drosch den Ball aus 30 Meter aufs Tor, das Kunstleder setzt auf, TuS-Keeper Mirko Meyer verschätzte sich, und schon stand es 0:1 (68.). Für die mit dem letzten Aufgebot und einigen Altherrenspielern angereisten Gäste machte Oldie Detlef Dettmer kurz vor Ende das 0:2, das selbst TVN-Trainer Bernd Hoormann schmeichelhaft fand.

Zum missglückten Sudweyher Nachmittag passten auch die frühe Verletzung von Stefan Speer und die rote Karte für Bastian Erlebach, der sich verbal gegen Zuschauer und Schiedsrichterin daneben benommen hatte (60.). Sudweyhe hatte das Spiel diktiert, aber nicht ins Tor getroffen.

Marcel Wittrock spitzelte nach Flanke von Weger am Torwart und am Tor vorbei (23.) und Wegers Schlenzer wurde ein Beute des sicheren TVN-Keepers, so dass der frühere Klassestürmer Maltzahn am Spielfeldrand leicht verzweifelte.

TuS Sudweyhe: Meyer - Janßen, Bäker, Kastens, Dziuba, Malte Erlebach (71. Stünkel), Riekers, Speer (5. Wittrock), Trosten Weger, Bohl, Bastian Erlebach.

Wie eine Champions-League-Qualifikation
Fußball-Kreisliga: Für TSV Schwarme rückt der Klassenerhalt nach dem 4:1 in Dickel in greifbare Nähe
Von Tanno Oetting
 

Dickel. Der TSV Schwarme entledigt sich immer mehr von allen Abstiegssorgen. In der Fußball-Kreisliga Diepholz gewann die Mannschaft von Trainer Lüder Meyer beim direkten Konkurrenten SV Dickel mit 4:1 (2:0). "Der Sieg war hochverdient, wir waren über 90 Minuten das dominantere Team", lobte Meyer den Auftritt seiner Truppe.

Schwarme ließ Ball und Gegner laufen und erarbeitete sich viele Möglichkeiten. "Ich kann unsere zahlreichen Chancen gar nicht mehr alle aufzählen", so der TSV-Coach. Auch mit dem Abwehrverhalten seines Team zeigte sich Meyer einverstanden: "Wir haben in der gesamten Partie nur zwei echte Torchancen zugelassen und konnten uns in den ersten Situationen auf unseren Torhüter verlassen." Bei der zweiten Möglichkeit war aber auch der TSV-Schlussmann machtlos. Pawelzik markierte den Ehrentreffer für die Hausherren (71.).

Der Ärger über das Gegentor hielt sich bei den Gästen aber in Grenzen, die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden. Torben Meyer (2.) und Helge Puvogel (12.) hatten Schwarme in der ersten Halbzeit in Führung gebracht, Fabian Wolters (58.) und Hendrik Meyer (70.) bauten den Vorsprung aus. Auch der Platzverweis des eingewechselten Pohle (86.) brachte den TSV nicht mehr in Bedrängnis. "Die Jungs haben durch die letzten Partien wieder mehr Mut und Selbstvertrauen erhalten. Jetzt werden wir die Klasse auch halten", ist Meyer überzeugt. Für den TSV Schwarme stehen noch die Begegnungen gegen Lessen, Wetschen und Sudweyhe auf dem Programm.

Auch in der kommenden Spielzeit setzt Lüder Meyer auf den eigenen Nachwuchs: "Unser Motto ist es, mit den Akteuren aus der Jugend zu arbeiten und sie zu verbessern. Da sich die jungen Spieler aber erst an das hohe Niveau gewöhnen müssen, ist der Klassenerhalt schon etwas ganz besonderes. Für uns ist die Kreisliga deshalb wie die Champions League", betont der Coach.

TSV Schwarme: Bösche - Albrecht, Brinkmann, Metzner (46. Ehlert), Trautmann, Bahr, Harmsen (78. Krey), H. Meyer, T. Meyer, Wolters, Puvogel (69. Pohle).

 Immer die passende Antwort
Fußball-Kreisliga: Als Sulingen traf, traf Mörsen postwendend
Von Karsten Bödeker

Mörsen. Gelassen und bester Laune plauderte Andreas Schultalbers über die vergangenen 90 Fußballminuten. "Wir sind ja sogar Dritter, was soll ich dagegen sagen", schmunzelte der Trainer des SV Mörsen-Scharrendorf nach dem 4:2 (2:0) beim Absteiger FC Sulingen II. "Schulti" wusste sehr wohl, dass der TuS Sulingen sein Team noch verdrängen kann. Doch die fast gesicherte Platzierung unter den ersten vier ist für den SVMS eine gute Saisonbilanz in der Kreisliga Diepholz. Es war ein Arbeitssieg in Nordsulingen, den die Mörsener sicher einfuhren. Bester FC-Akteur war dabei der Ex-Mörsener Torwart Benjamin Hanke

Als der FCS jeweils auf ein Tor heran kam, legte Mörsen schnell mit eigenen Treffern nach. Zweimal traf dabei der eifrige Andrè Sommerfeld, den Schultalbers ausdrücklich lobte. Sommerfelds Sturmkollege Serdar Uludasdemir netzte ebenfalls ein. Dritter im Bunde der auffälligen Akteure war Jacek Oszczapinski, der trotz seiner 37 Jahre im Mittelfeld ackerte und das Spiel lenkte.

Simon Beuke hatte Mörsen in Führung gebracht (11.), Uludasdemir erhöhte (22.). "Dann haben wir uns das Leben etwas schwer gemacht", kommentierte Schultalbers das 1:2 durch Tobias Böttcher (60.).

Doch Sommerfeld wusste darauf ebenso die Antwort (65.) wie auf das 2:3 durch Malte Goldschrafes Elfmetertor (72./75.).

SV Mörsen-Scharrendorf: Henkel - Becker - Meyer, Sander - Beuke, Benjamin Sommerfeld (68. Drunagel), Marco Sommerfeld, Oszczapinski (78. Frank Sommerfeld), Wolter - Andrè Sommerfeld, Uludasdemir.

 

Alter schützt vor Toren nicht

Neubruchhausen (kbö). "Es war ein klassisches 0:0-Spiel, das eigentlich keine Mannschaft gewinnen wollte", lautete Andreas Scharfs Analyse nach dem Kreisligaspiel seines TSV Neubruchhausen beim TuS Wagenfeld. Doch das eine war der Wille, das andere war das Ergebnis. Plötzlich lag der Ball im Netz der Neubruchhauser, und so gewannen die Wagenfelder noch 1:0 (0:0).

Das Tor des Tages schoss Thomas Hilge, der selbst mit seinen 44 Jahren noch immer eine Stütze der Südkreisler ist. Dem Treffer war ein Handspiel vorausgegangen, trotzdem sprach Andreas Scharf dem Schiedsrichter Marius Kröger (Vechta) abgesehen von dieser Szene ein Lob aus.

Die Partie verlief entsprechend des gesicherten Tabellenstandes beider Teams. Der Ball lief einigermaßen, doch so richtig reinhängen wollte sich niemand. Dennis Lange schoss für den TSV ein Abseitstor (31.) und Arne Klußmann zielte aus 25 Metern vorbei (56.). Sonst waren gefährliche Szenen echte Mangelware. Sieht man mal vom 1:0 ab . . .

TSV Neubruchhausen Buddenbaum - Timo Timme, Meyer (65. Oliver Klußmann), Barth, Hattesohl, Arne Klußmann, Kaya, Tuncel (75. Tebelmann), Dennis Lange ((46. Nolte), Nico Timme, Nolte.

 

Last changed: 04.05.2009 at 08:39:10

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