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Presseberichte Kreisliga // 1.Herren verliert 1:0 in Heiligenfelde

Fußball
Posted by Sven R. (sven rödenbeck) on 25.08.2008
News >> Fußball

Quelle Weser-Kurier:

"Ein Niveau wie anno 1978"
Lahausens Jörg Amrhein sieht beim 0:1 in Heiligenfelde eine schlimme Leistung Von Sven Hermann
 

HEILIGENFELDE. Von seinem ausgegebenen Saisonziel wich Trainer Frank Drechsler vom Fußball-Kreisligisten SV Heiligenfelde auch nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg über den TSV Weyhe-Lahausen nicht ab. "Ich strebe weiter einen Mittelfeldplatz an", schmunzelte Drechsler schelmisch. Und das, obwohl seine Schützlinge nach drei Spieltagen mit sieben errungenen Zählern fast einen Traumstart hinlegten.

Traumhaft starteten die bislang so erfolgreichen Gastgeber auch in die zweite Heimpartie, denn bereits nach drei Minuten klingelte es im Kasten der Lahauser Gäste. Einen strammen Schuss des SVH-Mittelfeldakteurs Frank Weseloh konnte Torhüter Michael Seegers noch abwehren. Allerdings stand der ehemalige Barrier Michael Götzinger goldrichtig und konnte zur Führung einnetzen. Auch der nächste Hochkaräter ging auf das Konto der Gastgeber. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld ging Angreifer Gerrit Bolte auf und davon, jagte die Kugel jedoch völlig freistehend über den Querbalken (10.). Was Lahausens Trainer Jörg Amrhein, der hier eine klare Abseitsposition ausgemacht hatte, an der Seitenlinie mächtig auf die Palme brachte.

Dann zeigte Heiligenfeldes Keeper Christian Gerlach seine ganze Klasse. Einen Schuss von Mario Rösner lenkte er reaktionsschnell zur Ecke (15.). Zwei Minuten später verpasste Rösner ebenfalls äußerst knapp. Torschütze Götzinger verfehlte auf der Gegenseite einen flachen Flankenball von Eric Stöver nur relativ knapp (24.). Auch Andre Kucharski hatte mit einem Alleingang keinen Erfolg (44.), ebenso wie Weseloh mit einem Kopfball (45.).

Weniger spektakulär verliefen die zweiten 45 Minuten. "Das war schon ein ganz schönes Gehacke", sah Weseloh ein deutlich schlechteres Niveau als noch in der ersten Spielhälfte. Hierbei avancierte Seegers zur überragenden Figur. So machte der Lahauser Schlussmann mehrere Chancen der Platzherren wett. Beispielsweise in der 53. Minute, als er einen Weseloh-Schuss klärte. Oder aber auch nach einer Stunde, als er zweimal famos gegen Kucharski klärte.

Doch auch sein Gegenüber Gerlach stand dem in nichts nach. Einen Kopfball des aufgerückten Mario Paix lenkte er mit einem Blitzreflex an den Querbalken (90.). "Das Ding hätte uns fast noch das schöne Ergebnis kaputt gemacht", atmete Gerlach durch. Ganz und gar nicht begeistert von den Darbietungen beider Teams zeigte sich Lahausens Coach Amrhein: "Das war ein technisches und taktisches Niveau wie 1978."

Gerlach zeigt Weltklasseparade

"Ich denke schon, dass Christian heute noch ein Bier von mir bekommt", lobte SVH-Mittelfeldspieler Frank Weseloh seinen Keeper Christian Gerlach in höchsten Tönen. "Das war schon Weltklasse, wie er den Kopfball in der 90. Minute von Mario Paix pariert hat. Dass der zum Kopfball kam, war meine Schuld, denn ich ließ ihn zuvor ziehen", sparte Weseloh nicht mit Selbstkritik. "Es ist schwer zu sagen, was nach diesem Start jetzt möglich ist", beantwortete Weseloh die Frage zu den weiteren Aussichten seines Teams. "Wir können jeden schlagen, wenn wir alle 100 Prozent bringen."

(HEM)

 

Die Sudweyher Bilanz in der neuen Liga bleibt weiter makellos
Mit dem 4:2-Sieg bei der Reserve des SC Twistringen feiern die Mannen von Trainer Jürgen Maltzahn bereits den dritten Sieg in Serie Von Sven Hermann
 

TWISTRINGEN. Die Ausbeute des TuS Sudweyhe kann sich eine Etage tiefer absolut sehen lassen. Gleich mit 4:2 (2:1) siegte der Absteiger aus der Fußball-Bezirksliga beim Kreisligarivalen SC Twistringen II und festigte damit seinen Platz in der Spitzengruppe.

"Unsere Führung zur Halbzeit war jedoch recht schmeichelhaft", verriet TuS-Coach Jürgen Maltzahn, der in den Anfangsminuten tief durchatmen musste. Da nämlich vergaben die Platzherren durch Wladislaw Martirosov eine ganz dicke Chance relativ kläglich (5.). Besser machte es auf der Gegenseite Sven Müller, der nach einem Foulspiel an Nico Riekers den fälligen Strafstoß zur Führung verwandelte (20.). Martirosov machte dann jedoch seinen Patzer wieder gut und traf - ebenfalls per Foulelfmeter - zum Ausgleich (37.); Steffen Müller war zuvor zu Fall gebracht worden.

Die Twistringer Freude währte allerdings nur zwei Minuten. Nach Flanke von Stephen Bohl stand Arne Janssen goldrichtig und köpfte aus kurzer Distanz ein. Den möglichen Ausgleich vergab Kevin Krowiorsch, der das Leder aus drei Metern in die Wolken jagte (43.). "Wie schon gegen Lessen zeigten wir uns kurz nach dem Seitenwechsel erneut nicht richtig wach", monierte Twistringens Co-Trainer Stephan Borchers die Schlafmützigkeit seiner Elf, die prompt mit dem dritten Sudweyher Treffer durch Riekers bestraft wurde (47.).

Mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag war es Riekers schließlich auch, der die endgültige Entscheidung zugunsten der Gäste herbeiführte (82.). Der Twistringer Kopfballtreffer von Steffen Müller nach einem Eckball von Morten Schröder hatte lediglich noch statistischen Wert (90.). "Was soll’s. Auch wenn wir bislang auf fremden Plätzen das nötige Quäntchen Glück hatten, bin ich mit unserer Ausbeute natürlich hochzufrieden", freute sich Maltzahn.

SC Twistringen II: Roess - Sven Müller, Neelsen, Deepe (55. Röseler), Krowiorsch, Schröder, Steffen Müller, Martirosov, Fuhrmann (72. Schmahl), Seebold (80. Fadi Mustafa), Funke.

TuS Sudweyhe: Meyer - Janssen, Haut (46. Pachali), Stünkel, Kastens, Dziuba, Müller, Meyer (73. Erlebach), Riekers, Speer, Bohl (80. Cohrs).

Den Gang zum Markt gespart
Der TSV Schwarme geht gegen den FC AS Hachetal mit 0:4 unter Von Sven Hermann
 

SCHWARME. Eigentlich hatte Trainer Lüder Meyer vom Fußball-Kreisligisten TSV Schwarme einen Besuch beim Brokser Heiratsmarkt für den Sonntagabend fest eingeplant. Die Vorstellung seiner Mannschaft bei der 0:4 (0:1)-Pleite gegen den FC AS Hachetal verärgerte den Übungsleiter jedoch derart, dass er sich diesen ersparte. Zu desolat präsentierte sich der amtierende Kreispokalsieger.

"Das war glaube ich das schlechteste Spiel meiner Elf, das ich in den vergangenen Jahren verfolgt habe", ließ Meyer kein gutes Haar an seinen Mannen, die sich unterirdisch präsentierten. Ein Stellungsfehler von Julian Albrecht ermöglichte den Gästen bereits in der 33. Minute die Führung: Svend Kafemann nahm das Präsent dankend an. Beim zweiten Hachetaler Treffer schlief gleich die komplette Schwarmer Hintermannschaft. Diesmal war Hauke Logemann der Nutznießer (51.). Das war eigentlich schon die Entscheidung in einer Partie, die die Gäste eindeutig dominierten. Erst recht, als Clemens Bauer wenig später mit Gelb-Rot auch noch vom Platz gestellt wurde (55.).

Mit dem zweiten Torerfolg von Logemann nahm das Schwarmer Unheil weiter seinen Lauf (85.). Dabei landete ein eigentlich bereits verlorener Ball genau wieder vor seinen Füßen. Mit einem verwandelten Foulelfmeter machte Kafemann dem Schauspiel ein Ende (88.); Tobias Ehlert hatte zuvor Dennis Barmbold gefoult. Doch mit Jens Butt musste auch ein Gästeakteur nach Erhalt der Ampelkarte noch vorzeitig zum Duschen (89.). "Diese ersten drei Punkte waren ganz wichtig für uns. Eigentlich hätten wir heute hier noch höher gewinnen müssen", freute sich Hachetals Co-Trainer Kim Kohröde.

TSV Schwarme: T. Bösche - Trautmann, Albrecht (46. Pilz), Bauer, Ehlert, Köster (66. Zelle), T. Meyer, H. Meyer, Metzner (80. B. Bösche), Puvogel, Wolters.

FC AS Hachetal: Fehner - Poda (71. Butt), Endrikat, Knake, Grimberg (27. Henneke), Eickhoff, Roughley (71. Jäschke), Logemann, Kafemann, Barmbold, Behrens.

 

Das Warten geht weiter
Fußball-Kreisliga: SV Mörsen-Scharrendorf weiterhin ohne Erfolgserlebnis Von Dennis Schott
 

MÖRSEN-SCHARRENDORF. Das Warten auf den ersten Sieg geht weiter: Nach einem Unentschieden und zwei Niederlagen musste sich der SV Mörsen-Scharrendorf Tabellenführer TuS Sulingen mit 1:2 (1:0) geschlagen geben. "Wir waren dicht dran. Das Spiel wogte hin und her und hätte auch zu unseren Gunsten ausfallen können", wäre für SVMS-Coach Andreas Schultalbers ein Remis das gerechtere Ergebnis gewesen.

Obwohl: "Ein Sieg wäre auch drin gewesen", meinte "Schulti". Die Chancen dazu waren vorhanden. Denn nachdem Andre Sommerfeld das frühe 1:0 markiert hatte (15.), bot sich Michael Becker die große Möglichkeit, die Führung auszubauen. "Den muss er machen", so "Schulti" zu der Situation von Becker, der aus drei Metern (!) den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Doch damit nicht genug, denn nur zehn Minuten später scheiterte Sommerfeld am Innenpfosten.

"Machen wir die Tore, wäre das die halbe Miete gewesen", haderte Schultalbers, der mit dem Wiederanpfiff den Ausgleich beobachten musste. Per Freistoß traf Sulingens Thorolf Meyer zum verdienten 1:1. "Sulingen hatte schon einen Elfmeter verschossen und einen Pfostentreffer", so "Schulti", der auch nach dem entscheidenden Treffer von Hamzi Ibrahim zum 1:2 voll des Lobes war.

Mörsen: Bartels - Ebenthal, Meyer, Sander, Bolte, Becker, Chung, Sommerfeld, Ehrhardt (75. Drunagel), Bollhorst, Wolter.

 Trotz Remis ein schöner Geburtstag
Von Sven Hermann
 

BRUCHHAUSEN-VILSEN. Gründe zum Feiern hatte Coach Willi Feldhaus vom Fußball-Kreisligisten SV Bruchhausen-Vilsen am Sonnabend genug. Zum einen feierte er an diesem Tag seinen Geburtstag und da stand ja auch noch der Bummel über den gleich vor der Spielstätte stattfindenden Brokser Heiratsmarkt auf dem Programm. Fehlte eigentlich nur noch ein Sieg über den TSV Wetschen. Doch daraus wurde nichts, denn man trennte sich am Ende 2:2 (1:1).

Dabei fehlten den Gastgebern nur wenige Sekunden zum angepeilten Sieg. Denn erst in der 89. Minute fingen sie sich per Freistoß durch Giovanni Esposito den Ausgleich ein. So ungünstig wie es endete, begann es auch für die Gastgeber. Einen Abwehrfehler von Christian Mewes nutzte Taskin Türker zur frühen Gästeführung (9.). Ein Abstauber von Jonas Lampa, der nach einem Eckball von Marcel Alpert traf, verhalf den Hausherren zum Ausgleich (44.).

Nach einem rüden Foul musste Vilsens Mittelfeldakteur Heinrich Büntemeyer aufgrund einer Knieverletzung vorzeitig den Platz verlassen (47.). Trotz dieses Handicaps gingen die Vilser durch Matthias Hansack in Führung (58.). "Dann folgte eine Flut gelber Karten gegen uns und zur Krönung der gelb-rote Karton für Marco Preiss in der 87. Minute", kritisierte Vilsens Betreuer Norbert Schmusch die Leistung des Unparteiischen. Was dann zwei Minuten später noch folgte, ist bekannt.

SV Bruchhausen-Vilsen: Bobrink - Mewes, Lampa, Vogel, Alpert, Wellmer, Röper, Preiss, Hansack (82. Müller), Michou (90. +1 Winkler), Büntemeyer (52. Witte).

"Es war wieder sehr anstrengend"
Von Sven Hermann
 

NEUBRUCHHAUSEN. Erneut durch die Hölle ging Trainer Andreas Scharf vom Fußball-Kreisliganeuling TSV Neubruchhausen. Doch im Gegensatz zu den beiden ersten Spielen, die man mit einer Niederlage beendete, hat sich die Zitterei diesmal gelohnt. Gegen den Bezirksligaabsteiger TV Neuenkirchen stand am Ende ein 2:1 (2:1)-Sieg zu Buche.

Furios starteten die Gastgeber und hätten bereits nach ein paar Sekunden in Führung liegen müssen. Doch Pascal Hakkel scheiterte letztendlich am Innenpfosten. Besser machte es Christian Aselmann, der eine Flanke von Julian Giessel nach einer Viertelstunde per Kopfball im Netz unterbrachte. Zehn Minuten später sorgte Christian Nolte für den nächsten kollektiven Neubruchhauser Freudentaumel. Hakkel führte einen Freistoß gedankenschnell aus und bediente den Torschützen mustergültig.

"Die ersten 30 Minuten liefen super. Leider versäumten wir es, rechtzeitig den dritten Treffer zu erzielen", monierte Scharf. Das rächte sich kurz vor der Pause, als Sören Plümer das Anschlusstor gelang. Pech hatte Neubruchhausens Dennis Lange, der in der 70. Minute am Querbalken scheiterte.

"Es war wieder sehr anstrengend. Aber wir haben in den ersten drei Spielen bewiesen, dass wir in der Klasse gut mithalten können. Denn da ging es ausschließlich gegen Granatengegner", ließ Scharf wissen.

TSV Neubruchhausen: Buddenbaum - Aselmann, Meyer, Hattesohl, Barth (60. O. Klußmann/80. T. Timme), Nolte, Hakkel, A. Klußmann, Giessel (75. Bekefeld), Lange, N. Timme.

 

Last changed: 24.08.2008 at 23:00:00

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