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Presseberichte Kreisliga // 1.Herren 1:1 gegen Heiligenfelde

Fußball
Posted by Sven R. (sven rödenbeck) on 23.02.2009
News >> Fußball

Quelle Weser Kurier:

Heiligenfelde wie Werder Bremen
Von Micha Bustian
 

Weyhe-Lahausen. Das 1:1 scheint sich im Jahr 2009 zu einem Standardergebnis für den TSV Weyhe-Lahausen zu entwickeln. Im zweiten Spiel nach der Winterpause gab’s für den abstiegsbedrohten Fußball-Kreisligisten das zweite Remis, diesmal gegen den SV Heiligenfelde.

"Insgesamt ging das Ergebnis in Ordnung", fand Lahausens Coach Jörg Amrhein. Seine Mannschaft habe die erste Hälfte bestimmt, der SVH nach dem Wechsel den Druck erhöht. Dementsprechend verteilt fielen auch die Treffer: Sebastian Schmidt brachte die Gastgeber durch einen schönen direkten Freistoß in Führung (25.), Michael Götzinger glich unter freundlicher Mithilfe des ansonsten starken TSV-Keepers Tobias Wetjen fünf Minuten vor dem Abpfiff für Heiligenfelde aus.

"Die alten Fehler", kritisierte Amrhein. "Meine Leute sind nicht oft genug beim Training und deshalb nicht fit. Das wirkt sich dann in der Schlussphase aus. Schade, denn dadurch bringen sie sich selbst um den Lohn für eine ordentlich Leistung." Ähnlich hätte auch Frank Drechslers Fazit ausfallen können, denn seine Jungs hatten "gespielt wie Werder Bremen - tausend Chancen, nix passiert". Dennoch war der Heiligenfelder Übungsleiter mit dem Resultat zufrieden. Der Grund: Aus seinem 21er-Kader fehlten zehn Mann.

TSV Weyhe-Lahausen: Wetjen - Rahier, Sieling, Paix, Hossein - Bielenberg, Gehling, Liebsch (46. Klatte), Schmidt - Wagner (65. Bock), Böttcher (46. Tafreshi).

SV Heiligenfelde: Pelzel - Spannhake (78. Rohlfs), Janshen, Diers, Lindhorst, Hagemann (46. Zwaitzki), Volkmann (46. Helms), Obst, Kucharski, Scheer,Götzinger.

 "TuS Sulingen ist einfach weiter"
Von Sven Hermann
 

Sulingen. Gründlich daneben ging das Gastspiel des SV Mörsen-Scharrendorf in der Fußball-Kreisliga beim Ligadritten TuS Sulingen. Gleich mit 0:5 (0:0) kam die Elf von Trainer Andreas Schultalbers bei den Sulestädtern unter die Räder.

Dabei ging die taktische Variante von Schultalbers, der sich aufgrund zahlreicher Ausfälle für eine sehr defensive Marschroute entschied, bis zum Seitenwechsel auf. "Da haben wir uns noch gut gehalten. Nach dem Doppelpack, den wir uns kurz nach Wiederanpfiff einhandelten, sind wir schließlich eingebrochen", machte Schultalbers die entscheidende Phase des Spiels richtig aus. TuS-Neuzugang Robert Wrzeszinski traf zunächst aus zehn Metern (47.). Zwei Minuten später war er erneut erfolgreich. "Danach haben wir uns endgültig ergeben und konnten gegen die starken Gastgeber nichts mehr ausrichten", bemängelte "Schulti". Mit einem Freistoß aus 18 Metern machte Stefan Rosenthal schließlich den dritten Sulinger Torerfolg perfekt (65).

Dann war der ehemalige Twistringer Tjarden Lohmeier an der Reihe (72.). Treffer Nummer fünf erzielte fünf Minuten vor dem Abpfiff Lüder Eickhorst, der sich bei seinem Dribbling gleich gegen fünf Mörsener Gegenspieler durchsetzte. "Da fehlte jegliche Gegenwehr", erkannte Schultalbers, für den das Spiel gegen die ambitionierten Sulinger ganz einfach zu früh kam. "Die haben einige Testspiele mehr bestreiten können als wir und waren dadurch wesentlich weiter", fügte Schultalbers hinzu.

SV Mörsen: Henkel - Sander, Meyer, Becker - Beuke, Drunagel, M. Sommerfeld, Wolter, Erhardt (63. F. Sommerfeld), Oszczapinski (76. Schütte) - Uludasdemir.

SCT gegen Meyer: Endstand 1:1
Von Arndt Möhlmann
 

Sudweyhe. Vor der Begegnung wären die abstiegsbedrohten Kreisliga-Fußballer des SC Twistringen II sicherlich hoch zufrieden mit dem 1:1 beim Tabellenfünften TuS Sudweyhe gewesen. Doch nach den 90 Minuten machte sich Enttäuschung breit.

Der Grund: Die Gäste führten zur Pause durch den Treffer von Thomas Schmahl (11.) bereits mit 1:0 und hätten den Sack nach dem Wechsel endgültig zumachen müssen. "Sechsmal sind wir allein auf Sudweyhes Keeper Mirko Meyer zugelaufen. Das Spiel müssen wir auf jeden Fall gewinnen", beklagte Twistringens Co-Trainer Stephan Borchers.

Jürgen Maltzahn, Coach der Gastgeber, war daher am Ende mehr als glücklich über den Zähler: "Wenn Twistringen clever ist, nehmen sie drei Punkte mit nach Hause. Mirko Meyer hat heute die Note eins verdient." Vom Auftritt seiner Truppe war Maltzahn hingegen "zutiefst enttäuscht". Man habe einfach kein Mittel gegen die tief stehenden und auf Konter lauernden Twistringer gefunden. Immerhin gelang Nico Riekers in der 73. Minute noch das schmeichelhafte 1:1.

Für die enttäuschten "Blaumeisen" blieb nach der Begegnung immerhin ein kleiner Trost: Dank des Teilerfolgs verließ das Team von Trainer Michael Schütte vorerst die Abstiegsränge.

TuS Sudweyhe: M. Meyer - Wittrock, Haut (46. T. Weger), Janssen - Kastens, Krüger, Dziuba (83. Stünkel), Erlebach, Riekers - Speer, Bohl (67. A. Meyer).

SC Twistringen II: Roess - Müller (85. M. Schröder), Deepe, Warnke - Krowiorsch, Neelsen, Jürgens, Mostafa, Fuhrmann - Schmahl, Diedrichs (70. Seebold).

Esposito macht den Unterschied
Fußball-Kreisligist Vilsen verliert Gipfeltreffen in Wetschen mit 1:2
Von Arndt Möhlmann
 

Wetschen. Jeder Fußball-Trainer freut sich über Spieler, die durch ihre individuelle Klasse den Unterschied ausmachen können. Ein solcher Akteur ist Giovanni Esposito vom Kreisliga-Spitzenreiter TSV Wetschen. Das musste der SV Bruchhausen-Vilsen gestern bei der 1:2-Auswärtsniederlage leidvoll am eigenen Leib erfahren. Die Elf von Trainer Willi Feldhaus, die vor der Partie nur einen Zähler Rückstand auf die ungeschlagenen Gastgeber hatte, hielt im Gipfeltreffen gut mit, aber Torjäger Esposito gab mit seiner Effektivität den Ausschlag.

"Das war heute entscheidend", meinte auch Feldhaus. Der Vilser Übungsleiter war trotz der Niederlage nicht ganz unzufrieden. Die Zuschauer hätten eine überdurchschnittliche Kreisliga-Partie gesehen. Sein Team hätte einen Punkt durchaus verdient gehabt.

Die Gäste bestimmten die Anfangsphase und erspielten sich nach fünf Minuten die erste gute Tormöglichkeit. Lionello Brandolino, der über die linke Seite geschickt wurde, schlug eine scharfe Hereingabe in den Strafraum, an der Matthias Hansack am zweiten Pfosten knapp vorbeirutschte. Beide Teams machten kurz darauf mit einer Standardsituation (11./15.) auf sich aufmerksam, ehe Giovanni Esposito in Minute 18 aus heiterem Himmel das 1:0 für den Spitzenreiter erzielte. Eher zufällig landete der Ball vor seinen Füßen, doch er zog sofort erfolgreich aus 20 Metern ab. Vilsen zeigte sich wenig beeindruckt: Nur drei Minuten später glich Tobias Witte nach einem Freistoß von Heinrich Büntemeyer per Kopf aus.

Die Begegnung lebte von den Zweikämpfen im Mittelfeld, die intensiv, aber größtenteils fair geführt wurden. Obwohl Strafraumszenen Mangelware waren - beide Teams kamen aus dem Spiel heraus nicht zum Zuge - war es ein ansehnliches Gipfeltreffen. So war es auch nicht verwunderlich, dass eine Standardsituation die Entscheidung brachte: Freistoß von Taskin Türker, Kopfballvorlage Tim Franke, Kopfballtor Esposito - die Entscheidung (51.).

Da half auch der unermüdliche Kampfgeist der Gäste nicht mehr, der durch die Ampelkarte von Marcel Alpert (61.) zusätzlich Kraft kostete. Heinrich Büntemeyer, Kapitän der Vilser, war ein wenig enttäuscht: "Wir haben viel Aufwand betrieben, sind aber nicht belohnt worden. Und Esposito macht aus eineinhalb Chancen zwei Tore." Den Unterschied eben . . .

 

Last changed: 23.02.2009 at 00:00:00

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