Presseberichte der Kreisliga Herren |
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| Posted by Sven R. (sven rödenbeck) on 11.05.2009 |
| News >> Fußball |
Quelle Weser Kurier:
Nach dem Heimsieg brechen alle Dämme
Vilsen schlägt den SV Heiligenfelde sicher mit 3:1
Von Sven Hermann
Bruchhausen-Vilsen. Nach dem Schlusspfiff und dem 3:1 (3:0)-Erfolg über den SV Heiligenfelde kannte der Jubel im Lager des Fußball-Kreisligisten SV Bruchhausen-Vilsen keine Grenzen mehr. Der bereits ausgewechselte Heinrich Büntemeyer und Christian Riemenschneider schnappten sich am Spielfeldrand die obligatorischen Sektflaschen. Schließlich mussten Trainer Willi Feldhaus und Co-Trainer Norbert Schmusch als erste dran glauben und die Sektduschen über sich ergehen lassen. Doch das taten sie angesichts des sofortigen Wiederaufstiegs nur allzu gern.
"Die richtige Feier findet dann nach dem letzten Heimspiel gegen Wagenfeld statt", jubelten Feldhaus und Mannschaftskapitän Rene Vogel unisono, um sich dann prompt wieder in die Spielertraube zu werfen, die gemeinsam das "Humba, Humba, Humba tätärä" skandierte. Zur Feierlaune passte, dass auch noch Schiedsrichter Walter Delekat seine Abschiedsvorstellung im Kreis Diepholz gab und die Heiligenfelder einen guten Sparringspartner darstellten. Obwohl die Gäste die erste Großchance verzeichneten. Zunächst parierte Vilsens Keeper Lars Bobrink einen Schuss von Florian Jamer, und auch beim Nachschuss von Andre Kucharski zeigte er sich glänzend auf dem Posten (6.). Dann waren jedoch die Hausherren am Zug. Ein Schuss von Büntemeyer gelangte irgendwie zu Marco Preiß, der dann beim Führungstreffer seine ganze Routine und Cleverness in die Waagschale legte (9.).
Einen schönen Alleingang krönte bald darauf Büntemeyer, der beim zweiten Treffer zudem seine hervorragende Schusstechnik präsentierte (20.). Marcel Alpert vergab nach gut einer halben Stunde völlig frei den möglichen dritten Treffer. Dieser gelang schließlich kurz vor dem Halbzeitpfiff Tobias Witte (43.), womit die Partie endgültig entschieden war.
Bemerkenswert, dass sich die Heiligenfelder nach diesem klaren Rückstand nicht hängen ließen. Dieser Einsatz wurde in der 71. Minute belohnt, als Michael Götzinger mit einem herrlichen Distanzschuss der verdiente Anschlusstreffer gelang. Doch auch die Gastgeber kamen noch zu ihren Möglichkeiten. Erst scheiterte Björn Wellmer an Torhüter Christian Gerlach (85.), eine Minute später streifte ein Geschoss von Fabian Schlechter den Heiligenfelder Querbalken. "Wir haben gut durchgespielt", fand Feldhaus lobende Worte für sein Team, ehe er sich wieder der Jubeltraube anschloss.
Nicht schön, aber erfolgreich
SC Twistringen II beseitigt letzte Zweifel am Klassenerhalt
Von Karsten Bödeker
Twistringen. Der SC Twistringen II hat ein sicheres 2:0 (2:0) gegen den schon längst abgestiegenen FC Sulingen II eingefahren. Die größten Zweifel am Klassenerhalt in der Fußball-Kreisliga hatten die Twistringer schon in den vergangenen Wochen beseitigt. "Wir haben heute alles klar gemacht und freuen uns, dass wir das ohne Hilfe aus der Ersten geschafft haben", sagte SCT- Spielobmann Ralf Siemers.
Weniger erfreulich war dagegen die Partie selbst. Kurz zusammengefasst hätten die Twistringer gegen desolate und lustlose Sulingern höher führen müssen. In Hälfte zwei war vom SCT nichts mehr zu sehen, der Ball wurde nur noch uninspiriert hin und her geschoben. Spielzüge, Zweikämpfe und Laufbereitschaft fehlten auf beiden Seiten. Es war ein Sommerkick im schlechtesten Sinne. "Wir brauchten aber auch nicht mehr zu tun, und der FCS wollte partout nicht", erkannte Siemers. Eine scharfe Hereingabe von der linken Seite durch Dennis Kuhangel wurde von einem Sulinger Abwehrbein zum 1:0 ins eigene Netz gelenkt (14.).
"Wir haben dann etliche Chancen nicht genutzt", haderte Siemers über vergebene Möglichkeiten von Kai Röseler, Thomas Schmahl und Julian Fuhrmann. Fuhrmann traf wenigstens noch zum 2:0 (30.).
SC Twistringen II: Roess - Blömer, Deepe (59. Schröder), Warnke, Müller, Kuhangel (59. Mohrmann), Fadi Mostafa, Röseler (78. Neelsen), Jürgens, Schmahl, Fuhrmann.
Kim Kohröde mit Ergebnis und Spielweise unzufrieden
Fußball-Kreisliga: FC AS Hachetal unterliegt dem TuS Sudweyhe mit 2:4, obwohl sich die Gäste nicht immer übermäßig clever anstellen
Von Justus Seebade
Hachetal. Die Bootstour auf der Weser hatten sich Spieler und Trainer des TuS Sudweyhe auf jeden Fall verdient. Mit 4:2 (3:1) nahm der Tabellenfünfte die Auswärtshürde FC AS Hachetal und brachte den Kontrahenten damit um wichtige Punkte im Abstiegskampf in der Fußball-Kreisliga.
"Mit dem Ergebnis und unserer Spielweise bin ich nicht zufrieden", meinte Kim Kohröde, Co-Trainer der Gastgeber, nach der Partie, "Sudweyhe hat ja noch Chancen ausgelassen, daher geht die Niederlage in Ordnung." Sein Kollege Jürgen Maltzahn bescheinigte seiner Mannschaft "eine von Anfang an konzentrierte Leistung", allerdings hätte sein Team auch "cleverer" spielen können.
Sudweyhe kam gut in die Begegnung und ging folgerichtig in der 15. Minute in Führung. Jan-Ove Bäker tankte sich durch und spielte am Strafraum einen feinen Außenrist-Pass in die Mitte, wo Steffen Bohl goldrichtig stand und den Ball ins Hachetaler Gehäuse schob. Nur acht Minuten später markierte Malte Erlebach das 2:0. Wiederum eine Minute darauf fiel gar das 3:0. Marcel Wittrock war mit Köpfchen zur Stelle. Jetzt schaltete der TuS einen Gang zurück, was ihm eine Druckphase Hachetals einbrachte. Einem verschossenen Elfmeter in der 31. Minute folgte das 1:3 durch Ankit Kukreja (35.). Mit diesem Ergebnis ging es schließlich in die Kabine.
In der 68. Minute wurde Hachetals Punktehoffnungen ein Riegel vorgeschoben. Julian Stünkel sorgte für die Vorentscheidung zugunsten Sudweyhes. Der Tabellen-13. verkürzte zwar noch einmal auf 2:4 durch Kukreja, musste den Platz aber trotzdem als Verlierer verlassen.
Fader Beigeschmack für den FC: Libero Jens Rosenthal kassierte in der letzten Spielminute noch die rote Karte.
Sein Comeback durfte der Sudweyher Sven Müller nach langer Verletzungspause feiern. Maltzahn ließ ihn "eine Viertelstunde Spielpraxis" sammeln.
TuS: M. Meyer - Janssen, Bäker, Kastens, Dziuba, Weger, Riekers, Wittrock, Bohl, Stünkel, Erlebach (75. Müller).
FC AS: Schwarze - Eickhoff (57. Kellermann), Finke (46.Logemann), Hennicke, Rosenthal, Knake, Roughley (76. Butt), S. Kafemann, J. Kafemann, Behrens, Kukreja.
Der Schiedsrichter hält den Erfolg des SV Lessen fest
Von Karsten Bödeker
Schwarme. Von wegen, Schiedsrichter können nicht Fußball spielen. Das Gegenteil bewies Tobias Plümer. Der ist Bezirksschiedsrichter und gleichzeitig Torwart des Fußball-Kreisligisten SV Lessen. In dieser Funktion rettete er seinem Team den 2:1 (1:0)-Erfolg gegen den TSV Schwarme.
Für den gastgebenden TSV hatte Mirko Krey zum 1:2-Anschlusstreffer getroffen (62.) und scheiterte acht Minuten später mit der dicksten Möglichkeit am SV-Keeper, der den Ball aus dem Winkel boxte.
So wurde es nichts mit einem anvisierten Punktgewinn. TSV-Coach Lüder Meyer konnte trotzdem mit der Schlappe leben, schließlich hatte sein Team jüngst mir drei Siegen in Folge den Klassenerhalt in trockene Tücher gebracht.
Damit hatte eine wechselhafte Zittersaison mit zuvor sieben Niederlagen nacheinander doch noch ein gutes Ende genommen. "Bei uns war diesmal die Luft raus, uns fehlte der letzte Biss", resümierte Meyer nach dem Abpfiff eines mäßigen Kreisligaspiels, in dem der im Niemandsland der Tabelle angesiedelte Gast nicht wirklich überzeugte.
Dabei wäre der TSV Schwarme gegen Lessen fast in Führung gegangen, doch Plümer reagierte gegen Fabian Wolters` Schuss glänzend (20.). Der SV Lessen traf durch Dennis Griffel im Anschluss an einen Konter zum 0:1 (22.). Nach der Pause hielt Schwarmes Henning Trautmann den Fuß in einen an sich unspektakulären Schuss, der dann zum 0:2 im eigenen Netz zappelte (53.). Der Rest ist bekannt und trug vor allem einen Namen: Tobias Plümer.
TSV Schwarme: Bösche - Albrecht (65. Ehlert), Trautmann, Brinkmann, Metzner (86. Köster), Bahr, Harmsen, H. Meyer, T. Meyer (76. Pohle), Krey, Wolters.
Neubruchhausen in Torlaune
Von Justus Seebade
Neubruchhausen. Was war da denn mit dem Fußball-Kreisligisten TSV Neubruchhausen los? Gleich mit 6:1 (2:0) zerlegte die Mannschaft von Trainer Andreas Scharf den SV Dickel. "Heute waren auch zehn oder 15 Tore für uns möglich", merkte der TSV-Übungsleiter an, "Dickel hatte nicht den Hauch einer Chance."
Dies deutete sich schon früh an. Scharfs Elf legte los wie die Feuerwehr und ging bereits in der zweiten Minute durch Arne Klußmann in Führung. Das 2:0 ließ zwar länger auf sich warten, fiel aber noch vor der Pause. Feyhat Tuncel sorgte für einen beruhigenden Vorsprung zur Halbzeit. Zuvor verpasste es Neubruchhausen, für klare Verhältnisse zu sorgen. Nico Timme scheiterte per Kopf, Julian Gießel am Pfosten und Tuncel am Querbalken.
In den zweiten 45 Minuten brauchte der TSV dann nur eine Viertelstunde, um aus dem bis dahin ungefährdeten 2:0 einen Fünf-Tore-Vorsprung zu machen. Erneut Arne Klußmann brachte nur 60 Sekunden nach Wiederanpfiff sein Team mit 3:0 in Front. Ein Dopppelschlag von Nico Timme und Tuncel (57./58.) bedeutete das zwischenzeitliche 5:0. Nach knapp 20 Minuten Ruhepause für den überforderten Gegner setzte der überragende Arne Klußmann mit dem 6:0 noch einen drauf.
Immerhin gelang dem SV Dickel noch der Ehrentreffer in der letzten Spielminute. Martin Pawelzik verwandelte einen berechtigten Strafstoß zum 1:6. Trotzdem durfte Andreas Scharf nach dem Schlusspfiff mehr als zufrieden sein, auch wenn er sich über das unnötige Gegentor doch etwas verärgert zeigte.
Neubruchhausen: Buddenbaum - Bekefeld (55. Meyer), Hattesohl (45. Tebemann), Tuncel, T. Timme, N. Timme, Nolte, O. Klußmann, A. Klußmann, Gießel (75. Schütte).
Last changed: 11.05.2009 at 09:37:40
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